Organisationsentwicklung

Voraussetzungen einer nachhaltigen Organisationsentwicklung

Für eine erfolgreiche Umsetzung Ihrer Veränderungsvorhaben und eine nachhaltige Organisationsentwicklung begleiten wir Sie mit einer ganzheitlichen Betrachtung basierend auf zwei Pfeilern :

  • Unternehmensstrategie, -struktur und -kultur stehen in einer wechselwirkung zueinander.

  • Eine effiziente Kommunikation trägt wesentlich zum Projekterfolg sowie zur Organisations- und Teamentwicklung bei.

Zielsetzungen und Information: zwei heisse Themen

Die Klarheit der Ziele auf alle Ebenen und die Effektivität der Kommunikation sind zwei essentielle Bedingungen für den Erfolg eines Change-Prozesses. Keine von diesen Voraussetzungen ist selbstverständlich. Die erste erfordert vom Management, dass:

  • die Ziele realistisch sind
  • die Ziele konkret genug ausformuliert vorliegen und, dass
  • die Ziele von allen Mitarbeitenden getragen werden

    Die Zweite bedeutet, dass alle Mitarbeitende, bzw. alle Stakeholder die Projekt-bezogenen Informationen richtig interpretieren, weitergeben und daraus die richtigen Handlungen für sich selbst ableiten. Nur mit einer solchen Kultur wird eine effektive Organisationsentwicklung möglich.

  • intermedio für eine resiliente Organisationsentwicklung

    Die Erfahrung zeigt, dass diese Voraussetzungen selten gleichzeitig erfüllt sind. Unsere externe Mitwirkung bringt genügend Distanz um den gesamten Kontext zu betrachten. Wir sorgen dafür, dass der Change-Prozess, bzw. Projekt, vom Anfang an sinnvoll aufgegleist ist und zu den Zielen führt. Gegebenenfalls bauen Widerstände ab und bringen auch die zögernden Mitarbeitenden ins Boot.

    Bild von Andreas Gaertner, gezeichnet während des Change Congress 2016 in Düsseldorf

    Maximazing anstatt Satisficing

    Unser Wissen ist unvollständig, unsere Informationsverarbeitungs-Kapazität begrenzt, unsere Werte- und Präferenzordnung vage und widersprüchlich und unsere Fähigkeit, alle möglichen Entscheidungsalternativen und deren Konsequenzen in Betracht zu ziehen, sehr, sehr beschränkt. Daher begnügen sich Entscheidungsträger sehr oft mit der erstbesten zufriedenstellenden Lösung. Sie treiben, allgemeiner gesprochen, „satisficing“ anstatt „maximizing“. Das ist im Kern das Konzept begrenzter Rationalität“ (Handelsblatt, 4/2016, 86-90).

    Minimale Zielsetzungen sind nicht herausfordernd. Wenn ihr Erreichen als selbstverständlich gilt, fehlt der Spass an der Sache. Mitarbeitende Verspassen es auch, über sich hinauswachsen. Das Maximizing hingegen, setzt voraus, dass das Management die Latte realistisch aber möglichst hoch stellt. Um aber nicht Opfer einer Überforderung zu sein, braucht es gleichzeitig genügend Awareness und die Mobilisierung aller vorhandenen Ressoucen im Betrieb. Das sind hauptsächlich die Mitarbeitenden, und es gilt, deren Erfahrung, Wissen und Fähigkeiten voll auszunutzen.