Einträge von Nourredine Yous

Kulturdiagnose

Die Kundenorientierung erscheint an mehreren Stellen des Leitbildes, Personalbezogene Leitsätze gibt es dagegen so gut wie keine. Personalförderung, -weiterbildung und betriebliches Gesundheitswesen sind zumindest im Leitbild-Text keine Themen.

LGBT und Homophobie am Arbeitsplatz

Im Zeitalter der künstlichen Intelligenz, der Gen-Manipulation und der Träume von Ferien auf anderen Planeten werden die Gesellschaftsmodelle von morgen teils mit Begeisterung, teils mit Ehrfurcht betrachtet. Gleichzeitig pflegen Milliarden von Menschen die gleichen Denkweisen und Einstellungen wie vor Jahrtausenden. Die Auseinandersetzung rund um die sexuelle Orientierung und die Gender-Identität ist so ein Thema, das […]

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LGBT-Community

„Es ist ein vernetztes System“, sagt Professor Falomir von der Universität Genf. „Indem Männer die Bedeutung der antifemininen Norm verringern, kompensieren sie dies, indem sie die Bedeutung der Norm der Heterosexualität betonen. Homophobie ist daher eine alternative Möglichkeit, ihre Männlichkeit zu bekräftigen.

Interkulturelle Kommunikation

Das Spannende an interkulturellen Beziehungen ist, dass sie nicht selten jenseits von Effizienz, bloßem Funktionieren und dem starren Einhalten von Regeln verlaufen. Sie betreffen menschliches Miteinander, bei dem es auf ein sorgfältiges Einarbeiten in interkulturelle Verstehensprozesse ankommt. Gerade deswegen sollte interkultureller Kompetenz in der gegenwärtigen Arbeitswelt genügend Raum und Eigenständigkeit gegeben werden.

Von Afrika lernen, wie Urvertrauen gegen Fremdenangst schützt

Ein Begriff, der oft mit der Resilienz in Verbindung gebracht wird, ist das Urvertrauen. Urvertrauen soll sich schon sehr früh nach der Geburt entwickeln. Es zeigt sich u. a. in den ersten Lebensjahren am Vertrauen, mit welchem Kinder Erwachsenen begegnen. Laut Psychologen ist die Angst vor Fremden eine menschliche, universelle Emotion. Doch, bestimmte afrikanische Kulturen […]

Kuba und die Hochzeit der Kulturen

Wer diesen Winter oder auch später Kuba zu bereisen plant und sich nicht ausschliesslich für die exotischen Strände von Varadero interessiert, erfährt in diesem Interview die Kultur Kubas aus erster Hand. Unser Interview-Partner, Juan-Ramon Diaz arbeitet in Havana als Journalist, Lektor im obersten Gerichtshof sowie als Sprachlehrer. In Havanna nennt man ihn „die Enzyklopädie“. Tatsächlich bleibt bei ihm keine Frage über Kuba unbeantwortet. Von der Revolution bis zur Doppelmoral, von der Lebensfreude bis zum Sex-Tourismus malt er ein spannendes Bild der kubanischen Kultur.

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Japanisches Liebesleben

Tomita hat manchmal One-Night-Stands mit Männern, die sie in Bars trifft. Sie sagt, der Sex hat für mich keine Priorität. “Ich werde oft von verheirateten Männern im Büro gefragt, die eine Affäre mit mir wollen. Sie nehmen an, dass ich verzweifle, weil ich Single bin“.  Dann schneidet sie eine Grimasse und zuckt mit den Achseln.

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Wie der Journalismus an unserer Resilienz nagt

„If it bleeds, it leads!“ ist ein berühmter Ausspruch im Journalismus. Übersetzt heißt das in etwa: Wenn es blutet, dann steht es ganz oben (in den Schlagzeilen)! Dieser Spruch illustriert, wie die Zeitungen ihre Themen auswählen und uns das Weltgeschehen täglich präsentieren. Mit Artikeln, die sich vor allem auf die blosse Effekthascherei konzentrieren, streben sie nach dem kommerziellen Erfolg. Dieser täglich zusammengesetzte Nachrichtencocktail ist überwiegend bitter und das vermittelte Bild der Welt düster. Wie wirkt sich nun diese Art des Journalismus auf unsere Stimmung aus?