Tomita hat manchmal One-Night-Stands mit Männern, die sie in Bars trifft. Sie sagt, der Sex hat für mich keine Priorität. “Ich werde oft von verheirateten Männern im Büro gefragt, die eine Affäre mit mir wollen. Sie nehmen an, dass ich verzweifle, weil ich Single bin“.  Dann schneidet sie eine Grimasse und zuckt mit den Achseln.

journalismus-und-resilienz

„If it bleeds, it leads!“ ist ein berühmter Ausspruch im Journalismus. Übersetzt heißt das in etwa: Wenn es blutet, dann steht es ganz oben (in den Schlagzeilen)! Dieser Spruch illustriert, wie die Zeitungen ihre Themen auswählen und uns das Weltgeschehen täglich präsentieren. Mit Artikeln, die sich vor allem auf die blosse Effekthascherei konzentrieren, streben sie nach dem kommerziellen Erfolg. Dieser täglich zusammengesetzte Nachrichtencocktail ist überwiegend bitter und das vermittelte Bild der Welt düster. Wie wirkt sich nun diese Art des Journalismus auf unsere Stimmung aus?

interkulturelle-kompetenz

In der Wirtschaft führt kulturbedingte Fehlkommunikation immer wieder zu peinlichen Missständen bis zum Abbruch von internationalen Grossprojekten und Joint Ventures. Wird das Projekt irgendwie über die Ziellinie gebracht, stellt man mit Bedauern eine satte Erhöhung der Schlussrechnung fest. Im Jahr 2014 finde ich mich selbst in einem IT-Projekt involviert, in dem ein Zürcher und ein New Yorker Team ein gemeinsames Datenbank-System entwickeln.

Franzoesischer Kommunikationsstil

In einem ihrer Gedichte beschreibt Fanny de Beauharnais die Franzosen als widersprüchlich, frivol und kindisch. Sie war eine Poetin und Schriftstellerin des 18. Jahrhunderts. Kaum zu glauben, dass eine Icone der französischen Literatur ihre Mitbürger derart disqualifiziert.
Was ist wirklich dran? Die Franzosen sind widersprüchlich in ihrer Einstellung. Zumindest wenn es um Individualismus und Machtdistanz geht. Das bestätigt Edward T. Hall, ein zeitgenössicher amerikanischer Psychologe und Buchautor.

Oman-Kultur

Oman ist nicht Saudi-Arabien. Hier lehnen sich die Gesetze ans englische Recht, nicht an die Scharia an. Die Omanis sind weder Sunniten noch Schiitten, sondern Ibaditen. Die Ibaditen, die auch in den Vereinigten Emiraten und im Irak vertreten sind, praktizieren einen offenen und gegenüber anderen Glaubensformen, toleranten Islam. Ibaditen sind der Meinung, dass Religion nicht für Kriege und Auseinandersetzungen missbraucht werden darf.

Es ist eine Grundannahme der Araber, dass der Mensch nur etwas bewegen kann, wenn Gott es auch will. Deshalb… fragen Sie Khalil, ob er sich mit Ihnen am nächsten Tag zum Mittagessen verabreden möchte. Die Chancen sind gross, dass er mit einem «inschallah» antwortet. Das bedeutet «mit Gottes Willen» und ist ein Ausdruck von Demut. Allerdings vermeidet auch dieses «sogottwill» eine klare Stellungnahme. Wie die Japaner lassen also auch Araber Raum für Ambiguität. Den Europäern bleibt nur eins übrig: Ambiguitätstoleranz zu entwickeln.

„I stand upon my desk to remind myself that we must constantly look at things in a different way“

Mit diesem Survey von März 2016 wollten wir erfahren, wie wirksam Organisationen in der Schweiz das Management by Objectives einsetzen. Nun, wissen wir es. Greifen Sie auf unsere Analyse der Beantwortungen zu. Das Resultat lässt sich sehen.
Zum MbO Survey 2016