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Stressmanagement Resilienztraining intermedio
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Das 12-wöchige Programm beinhaltet das Modul „Entspannungstraining“ zum 8-wöchigen Programm.

Stresskompetenz-Training Gelassen und sicher im Stress

12-Tage-Programm (12 X 90 Minuten)

Das Präventionsprogramm „Gelassen und sicher im Stress – 12-Wochen-Programm“ zielt ab auf eine Reduktion stressbedingter Gesundheitsrisiken durch eine Förderung von individuellen Kompetenzen zur Bewältigung von Alltagsbelastungen. Im Einzelnen werden vermittelt:

  • Regenerative Stresskompetenzen: Aufbau regenerativer Aktivitäten zum Belastungsausgleich und Förderung der Entspannungsfähigkeit durch ein systematisches Entspannungstraining
  • Mentale Stresskompetenz: Aufbau stressvermindernder Einstellungen und Denkmuster.
  • Instrumentelle Stresskompetenz: Aufbau von Problemlöse- und Selbstmanagementkompetenz zum gesundheitsförderlichen Umgang mit Alltagsbelastungen.

Zielgruppe

Das Präventionsprogramm „Gelassen und sicher im Stress – 12-Wochen-Programm“ richtet sich grundsätzlich an gesunde erwachsene Versicherte (ab 18 Jahren) mit Stressbelastungen, die ihren persönlichen Umgang mit beruflichen und privaten All- tagsbelastungen verbessern und dadurch stressbedingten Beeinträchtigungen ihrer körperlichen und psychischen Gesundheit vorbeugen möchten.

Es kann zielgruppenspezifisch angeboten werden z.B. für Personen in spezifischen Lebenssituationen oder –phasen oder für Angehörige bestimmter Berufsgruppen.

Wohlbefinden Resilienztraining intermedio

Methodik / Didaktik

Das Präventionsprogramm „Gelassen und sicher im Stress – 8-Wochen-Programm“ ist ein kognitiv-verhaltenstherapeutisches Gruppentrainingsprogramm.

Eingesetzte Methoden sind:

    • Impulsvorträgen und Handouts,
    • Anregungen zur Selbstreflektion über Checklisten
    • Anleitung zur Selbstbeobachtung
    • praktische Entspannungsübungen
    • erlebnisaktivierende und verhaltensorientierte Übungen
    • moderierte Gruppengespräche
    • Arbeit in Paaren und Kleingruppenarbeit (mit Meta-Plan-Technik),
    • Anleitung zum Transfer

Zeitlicher Umfang und Dauer:

Das Präventionsprogramm „Gelassen und sicher im Stress – 12-Wochen-Programm“ hat einen Umfang von 12 Kurseinheiten von jeweils 90 Minuten Dauer. Die Kurseinheiten werden im wöchentlichen Rhythmus durchgeführt, so dass sich eine Gesamtdauer von 12 Wochen ergibt. Durch Feiertage, Ferien u.ä. kann sich die Gesamtdauer ggf. verlängern.

Trainingsdaten

Termine: Die Termine 2020 werden demnächst veröffentlicht.

Ort: Pädagogische Hochschule, Zürich (unmittelbar in der Nähe des Hauptbahnhofs.

Anmeldung: per email an info@intermedio.ch oder tel. +41 (0)79 845 38 50

Seminaraufbau und -inhalt

Das Präventionsprogramm „Gelassen und sicher im Stress – 12-Wochen-Programm“ besteht inhaltlich aus 6 Modulen, die jeweils unterschiedliche Kompetenzen zur Stressbewältigung zum Gegenstand haben und ihrerseits zumeist in mehrere aufeinander aufbauende Teilschritte gegliedert sind. Die Module verteilen sich auf 12 Kurseinheiten von jeweils 90 Minuten Dauer. Die Module erstrecken sich i.d.R. über mehrere Kurseinheiten, und in jeder Kurseinheit werden i.d.R. mehrere Module behandelt.

  1. Einstiegsmodul

Die TN lernen das dem Präventionsprogramm zugrunde gelegte Stressmodell, die sog. „Stress-Ampel“, kennen, die eine Differenzierung in äußere Stressoren, innere persönliche Stressverstärker und Stressreaktionen vornimmt, und beziehen dieses auf ihr persönliches alltägliches Stresserleben. Sie erhalten grundlegende Informationen zur Biologie der akuten und chronischen Stressreaktion und deren mögliche Folgen für die Gesundheit und reflektieren ihre persönliche Gefährdung mittels einer Checkliste mit Warnsignalen. Dem ressourcenorientierten Ansatz entsprechend tragen die TN bisher von ihnen erfolgreich eingesetzten Strategien zur Stressbewältigung.

Das Einstiegsmodul erstreckt sich über die ersten beiden Kurseinheiten.

  1. Modul: Entspannungstraining

Im Rahmen dieses Moduls erlernen die TN die Progressive Relaxation (PR) nach E. Jacobson. Das Entspannungstraining zielt darauf ab, die Fähigkeit der Teilnehmen- den zu fördern, sich körperlich zu entspannen und gedanklich abzuschalten. Die trainierte Entspannungsfähigkeit dient der Erholung und dem Belastungsausgleich und kann auch zur kurzfristigen Bewältigung einer akuten Belastungssituation eingesetzt werden.

Das Entspannungstraining beginnt mit einer Einführung bereits in der 2. Kurseinheit und ist von da an regelmäßiger Teil jeder der folgenden Kurseinheiten (mit Ausnah- me von Kurseinheit 9).

  1. Modul: Mentaltraining

Die achtsame Wahrnehmung und Reflexion stressverschärfender Bewertungsmuster und Einstellungen sowie deren Transformation in stressvermindernde, förderliche mentale Prozesse und Inhalte sind die Ziele des zweiten Trainingsmoduls. Die TN erfahren die stressverstärkende Wirkung von persönlichen Denkweisen anhand von Beispielen sowie durch praktische Imaginations- und/oder kleinere Stressinduktionsübungen in der Gruppe.

Das Mentaltraining beginnt in der 3. Kurseinheit und bildet den inhaltlichen Schwer- punkt für die folgenden Kurseinheiten 4, 5 und 6.

  1. Modul: Problemlösetraining

Im Rahmen des Problemlösetrainings findet i.S. des instrumentellen Stressmanage- ments eine problembezogene Auseinandersetzung mit konkreten Belastungen ein-zelner TN statt. Diese Bearbeitung individueler Stress-Situtionen erfolgt in einem strukturierten Vorgehen entlang sukzessiver Schritte:

Das Problemlösetraining beginnt in der 7. Kurseinheit mit einer Einführung zum Thema „Stressoren – was uns stresst“. In der 8. Kurseinheit wird der sog. „Stressdetektiv“ (s.oben Schritt 1) eingeführt. In den folgenden Kurseinheiten 9, 10 und 11 werden dann individuelle Belastungsituationen entlang der beschriebenen Strategie lösungsorientiert bearbeitet.

  1. Modul : Genusstraining

Mit dem Genusstraining, tritt neben die instrumentelle Auseinandersetzung mit kon- kreten Belastungen einzelner TN die Beschäftigung mit Möglichkeiten der regenera- tiven Bewältigung. Ziel dieses Moduls ist es, ein individuelles Repertoire palliativer und regenerativer Aktivitäten im Alltag der TN zu verankern.

Das Genusstraining beginnt in der 8. Kurseinheit mit einer Einführung unter dem Thema „Erholung – aber richtig“. In der 9. Kurseinheit werden praktische Genuss- übungen durchgeführt, und in der 10. und 11. Kurseinheit geht es um die konkrete Planung „angenehmer Erlebnisse“.

  1. Abschlussmodul

Im Mittelpunkt des Abschlussmoduls steht die Entwicklung eines „persönlichen Gesundheitsprojektes“. Damit sollen die TN einen möglichst konkreten Plan dafür entwerfen, was sie über die Dauer des Kurses hinaus zukünftig für einen gesundheits- förderlichen Umgang mit Belastungen in Beruf und Alltag tun werden. Darüber hinaus geht es in dieser Abschlusssitzung darum, Bilanz zu ziehen, Rückmeldung anzuregen und schließlich darum, Abschied zu nehmen.

Das Abschlussmodul wird in der letzten, der 12. Kurseinheit durchgeführt.