Psychologische Themen

journalismus-und-resilienz

„If it bleeds, it leads!“ ist ein berühmter Ausspruch im Journalismus. Übersetzt heißt das in etwa: Wenn es blutet, dann steht es ganz oben (in den Schlagzeilen)! Dieser Spruch illustriert, wie die Zeitungen ihre Themen auswählen und uns das Weltgeschehen täglich präsentieren. Mit Artikeln, die sich vor allem auf die blosse Effekthascherei konzentrieren, streben sie nach dem kommerziellen Erfolg. Dieser täglich zusammengesetzte Nachrichtencocktail ist überwiegend bitter und das vermittelte Bild der Welt düster. Wie wirkt sich nun diese Art des Journalismus auf unsere Stimmung aus?

Franzoesischer Kommunikationsstil

In einem ihrer Gedichte beschreibt Fanny de Beauharnais die Franzosen als widersprüchlich, frivol und kindisch. Sie war eine Poetin und Schriftstellerin des 18. Jahrhunderts. Kaum zu glauben, dass eine Icone der französischen Literatur ihre Mitbürger derart disqualifiziert.
Was ist wirklich dran? Die Franzosen sind widersprüchlich in ihrer Einstellung. Zumindest wenn es um Individualismus und Machtdistanz geht. Das bestätigt Edward T. Hall, ein zeitgenössicher amerikanischer Psychologe und Buchautor.